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Redaktion -
12. November 2025 um 15:27
Katastrophenfall geprobt: Vier Landkreise trainieren den Ernstfall nach Flugzeugabsturz
Genau dieses Szenario diente am vergangenen Samstag als Grundlage für eine groß angelegte Katastrophenschutzübung der Technischen Einsatzleitungen (TEL) der Landkreise Wesermarsch, Ammerland, Cloppenburg und Oldenburg. Austragungsort war die Kreisverwaltung in Brake, wo über 70 Ehrenamtliche den Ernstfall trainierten.
Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzleitungen zu testen und zu verbessern. „Das Übungsszenario sollte uns fordern“, erklärte Fabian Schmid, Leiter der Technischen Einsatzleitung im Landkreis Wesermarsch. Und das tat es: Die Einsatzkräfte mussten die Lage erfassen, Einsatzabschnitte bilden und Aufgaben klar zuordnen – alles unter großem Zeitdruck.
Fokus auf Rettung und Brandbekämpfung
Die größte Herausforderung bestand in der Vielzahl an Verletzten und der komplexen Brandbekämpfung in einem weitläufigen Gebiet. Wie bei einem echten Großeinsatz mussten Prioritäten gesetzt, Kommunikationswege abgestimmt und Entscheidungen unter Stress getroffen werden.
Lob für das Engagement der Ehrenamtlichen
Wesermarschs Kreisrätin Maren Würger zeigte sich beeindruckt vom Einsatz der Teilnehmenden: „Auch während einer Übung entsteht enormer Stress. Trotzdem arbeiteten alle ruhig, strukturiert und hochprofessionell. Es ist bemerkenswert, mit welchem Engagement die Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit solche Übungen absolvieren – das verdient großen Respekt.“
Kooperation für den Ernstfall
Bereits im vergangenen Jahr fand eine ähnliche interkommunale Übung statt – nun wurde sie erfolgreich fortgeführt. Fabian Schmid betonte, wie wichtig solche gemeinsamen Trainings seien: „Nur durch die enge Zusammenarbeit benachbarter Kreise lässt sich eine Großschadenslage effektiv bewältigen. Jede Übung bringt uns ein Stück näher an eine optimale Einsatzkoordination.“
Nachwuchs gesucht
Die Technischen Einsatzleitungen freuen sich über Unterstützung. Wer Interesse hat, kann sich direkt bei der TEL Wesermarsch melden (tel@wesermarsch.de). Die Gruppe trifft sich monatlich, um sich gemeinsam fortzubilden und auf verschiedene Szenarien vorzubereiten – damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert.
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